Reiseversicherungen

Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Erkrankung während der Auslandsreise

7. Juli 2017 | Reiseversicherungen

Ein Reisender, der eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hat und im Urlaub erkrankt, hat nach den Versicherungsbedingungen die Notrufzentrale der Versicherung zu benachrichtigen. Geschieht das nicht, reicht allein die Vorlage der Krankenhausrechnung nebst weiteren Unterlagen für die Einstandspflicht der Versicherung nicht aus, wenn daraus keine Diagnose und keine medizinische Notwendigkeit der in … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Krankenversicherungsanteil in Reiseversicherungspaketen

7. Juli 2017 | Reiseversicherungen

Sind bei einer Mehrgefahrenversicherung (“Versicherungspaket”) einzelne Versicherungen nach § 4 VersStG von der Besteuerung ausgenommen, kann eine Steuerbefreiung nur in Anspruch genommen werden, wenn das auf die steuerfreie Versicherung entfallende Versicherungsentgelt im Versicherungsvertrag gesondert ausgewiesen ist. “Laufender Anmeldungszeitraum” i.S. des § 10 Abs. 4 VersStG ist jeder Anmeldungszeitraum nach Abschluss … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Online-Flugreisebuchung – und die zu penetrant angebotene Reiserücktrittsversicherung

13. Februar 2017 | Reisebüro und Reisevermittlung, Reiseversicherungen

Die Gestaltung eines Buchungsvorgangs für Flugdienste verstößt gegen das Gebot der klaren, transparenten und eindeutigen Mitteilung von fakultativen Zusatzkosten im Sinne des Art. 23 Abs. 1 Satz 4 der Verordnung (EG) 1008/2008, wenn der Verbraucher, der eine fakultative Leistung (hier: eine Reiserücktrittsversicherung) zuvor bereits abgewählt hat, im weiteren Verlauf über … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Verkaufsaufschläge auf Reiseversicherungen

20. Oktober 2015 | Reiseversicherungen

Verkaufsaufschläge auf Reiseversicherungen sind versicherungsteuerpflichtig. Verkaufen Reiseveranstalter ihren Kunden Reiseversicherungen, so unterliegt der gesamte für das Versicherungspaket gezahlte Preis der Versicherungsteuer. Dies gilt nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Köln auch dann, wenn der Reiseveranstalter nur einen Teil des Verkaufserlöses an das Versicherungsunternehmen abführt. Der Entscheidung lag die in der Reiseversicherungsbranche … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Die Ausschlussklausel in der Reiserücktrittsversicherung

2. Juli 2013 | Reiseversicherungen

Sofern eine Versicherung keine falschen Vorstellungen erweckt, ist sie in der Bestimmung des Umfangs der versicherten Ereignisse aufgrund ihrer unternehmerischen Entscheidung grundsätzlich frei. Bei einer Reiserücktrittsversicherung ist der Leistungsausschluss für psychische Erkrankungen zulässig. Mit dieser Begründung hat das Amtsgericht München in dem hier vorliegenden Fall die Klage eines Paares abgewiesen, … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Automatische Mitbuchung einer Reiserücktrittskostenversicherung

20. Juli 2012 | Reiseversicherungen

Wird im Internet eine Flugreise gebucht, darf dem Verbraucher nicht im Wege der Voreinstellung eine Reiserücktrittsversicherung mitverkauft werden. Bei “fakultativen Zusatzleistungen”, zu denen auch die Reiserücktrittsversicherung zählt, ist eine ausdrückliche Annahme auf Opt-in-Basis erforderlich. So hat der Gerichtshof der Europäischen Union im hier vorliegenden Fall von ebookers.com Deutschland, einem Online-Reiseportal … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Reiserücktrittsversicherung beim Flugscheinverkauf

2. März 2012 | Im Blickpunkt, Reiseversicherungen

In dem Rechtsstreit zwischen ebookers.com und dem Verbraucherzentrale Bundesverband hat jetzt der Generalanwalt bei Gerichtshof der Europäischen Union seine Schlussanträge vorgelegt. Nach Auffassung des Generalanwalts darf ein Reisevermittler beim Verkauf von Flugscheinen die Reiserücktrittsversicherung nicht automatisch einbeziehen. Derartige „fakultative Sonderleistungen“ dürfen lediglich auf einer „Opt-in“-Basis angeboten werden. Die Verordnung Nr. … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Die geplante Reise und die Hoffnung auf rechtzeitige Wiedergenesung

20. Mai 2011 | Reiseversicherungen

Die Hoffnung auf rechtzeitige Wiedergenesung ist im Rahmen der Reiserücktrittsversicherung nicht versichert. In einem vom Amtsgericht München entschiedenen Fall buchte ein Ehemann für sich und seine Ehefrau im Januar 2007 eine 10-tägige Reise nach Moskau, die im Mai angetreten werden sollte. Gleichzeitig schloss er eine Reiserücktrittsversicherung ab. Ein Monat nach … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Darmspiegelung, Darmkrebs, Reisestorno

19. August 2009 | Reiseversicherungen

Wird bei einer Darmspiegelung im Rahmen einer Routineuntersuchung ein Polyp festgestellt, der sich später als Krebsgeschwür erweist, muss derjenige, der eine Reise geplant hat, nicht schon sofort bei Entnahme des Polypen diese stornieren. Er muss nicht sofort auf eine Krebserkrankung schließen. Die Stornierung bei Mitteilung der endgültigen Diagnose ist rechtzeitig … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Das verspätete Urlaubsstorno

6. Mai 2009 | Reiseversicherungen

Eine seit langem geplante und gebuchte Urlaubsreise wegen Erkrankung absagen zu müssen, ist ärgerlich genug. Mit einer Reiserücktrittsversicherung wähnt man sich zumindest sicher vor Stornierungskosten. Wer jedoch in Kenntnis seiner Erkrankung die Reise zu spät absagt und dadurch erhöhte Stornokosten verursacht, kann dadurch seinen Anspruch gegen die Versicherung verlieren. Das … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Reise trotz Nasenbeinbruch

8. April 2009 | Reiseversicherungen

Ein Nasenbeinbruch ist nach Auffassung des Amtsgerichts München im Regelfall keine schwere Erkrankung, die eine Stornierung einer Reise notwendig macht, da eine operative Behandlung normalerweise nicht erforderlich ist. Die Stornierung der Reise hat daher nicht schon bei Eintritt des Nasenbeinbruchs zu erfolgen, sondern erst, wenn klar wird, dass aus besonderen … 



Weitere Informationen auf der Reiserechtslupe Bekannte Erkrankungen sind kein Reiserücktrittsgrund

20. Februar 2009 | Reiseversicherungen

Die stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus zum Zwecke der Durchführung einer Diagnose von vorgetragenen Beschwerden ist als solche kein Reiserücktrittsgrund. In einem jetzt vom Amtsgericht München entschiedenen fall buchte der spätere Kläger am 22. Januar 2007 für sich und seine Ehefrau eine Urlaubsreise nach Norwegen zum Gesamtreisepreis von 3230 Euro. … 



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