Flughafen Frankfurt

Abflug­ort – Bestim­mungs­ort – Rück­flug­ort – und der Gerichts­stand in Deutschland

Art. 7 Nr. 1 Buchst. b Brüs­­sel-Ia-VO begrün­det einen ein­heit­li­chen Gerichts­stand für sämt­li­che Kla­gen aus dem Dienst­leis­tungs­ver­trag. Bei einem Ver­trag, der einen Hin­flug zu einem bestimm­ten End­ziel und einen Rück­flug zu einem vom ers­ten Abflug­ort ver­schie­de­nen Ankunfts­ort vor­sieht, ist des­halb an allen drei Orten der Gerichts­stand des Erfül­lungs­orts für alle nach dem Vertrag

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Kreditkarte

Flug mit Zwi­schen­lan­dung – und die Fluggastrechte

Bei einer Flug­ver­bin­dung von einem EU-Mit­­­glie­d­­staat in einen Dritt­staat mit Umstei­gen in einem ande­ren Dritt­staat, die Gegen­stand einer ein­zi­gen Buchung war, ist das Luft­fahrt­un­ter­neh­men, das den ers­ten Teil­flug durch­ge­führt hat, ver­pflich­tet, den Flug­gäs­ten einen Aus­gleich zu leis­ten, wenn es bei der Ankunft des zwei­ten Teil­flugs, der von einem Luft­fahrt­un­ter­neh­men von

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Fluggastrechte - oder Ansprüche gegen den Reiseveranstalter

Flug­gast­rech­te – oder Ansprü­che gegen den Reiseveranstalter

Flug­gäs­te, die gegen ihren Rei­se­ver­an­stal­ter Anspruch auf Erstat­tung ihrer Flug­schein­kos­ten haben, kön­nen nicht auch eine Erstat­tung beim Luft­fahrt­un­ter­neh­men bean­spru­chen. Eine sol­che Kumu­lie­rung wäre nach Ansicht des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on dazu ange­tan, zu einem unge­recht­fer­tig­ten Über­maß an Schutz der Flug­gäs­te zu Las­ten des Luft­fahrt­un­ter­neh­mens zu füh­ren. Anlass für die­se Entscheidung

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Schadensersatz bei Flugverspätungen - und die Ausgleichszahlung nach der Fluggastrechteverordnung

Scha­dens­er­satz bei Flug­ver­spä­tun­gen – und die Aus­gleichs­zah­lung nach der Fluggastrechteverordnung

Aus­gleichs­zah­lun­gen nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung sind ‑auch bei vor dem 1. Juli 2018 geschlos­se­nen Rei­­se­­ver­­­trä­­gen- auf rei­­se- und beför­de­rungs­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach natio­na­lem Recht anzu­rech­nen. In dem ers­ten der bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die Urlau­ber bei der beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­te­rin für die Zeit vom 17. Juli bis 7. August 2016

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Ausgleichsansprüche wegen Beförderungsverweigerung nach der FluggastrechteVO - und der Schadensersatz

Aus­gleichs­an­sprü­che wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung nach der Flug­gast­rech­te­VO – und der Schadensersatz

Nach den Grund­sät­zen der Vor­teils­aus­glei­chung sind nach der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung wegen Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung gewähr­te Aus­gleichs­an­sprü­che auf Scha­dens­er­satz­an­sprü­che nach § 651f Abs. 1 BGB aF anzu­rech­nen, die auf die­ser Beför­de­rungs­ver­wei­ge­rung beru­hen. Die von den Rei­sen­den gel­tend gemach­ten Ersatz­an­sprü­che erge­ben sich aus § 651f Abs. 1 BGB in der bis zum 30.06.2018 gel­ten­den, im Streit­fall maßgeblichen

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Lärmaktionsplan Flughafen Frankfurt

Lärm­ak­ti­ons­plan Flug­ha­fen Frankfurt

Die Kla­ge eines Anwoh­ners gegen einen Lärm­ak­ti­ons­plan ist man­gels Kla­ge­be­fug­nis unzu­läs­sig. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den. Die Klä­ge­rin, die im Umfeld des Flug­ha­fens Frank­furt am Main wohnt, wen­det sich gegen den Lärm­ak­ti­ons­plan Hes­sen – Teil­plan Flug­ha­fen Frankfurt/​Main. Nach ihrer Auf­fas­sung genügt die­ser nicht den Vor­ga­ben des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

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Flugreise

Haf­tung für Per­so­nen­schä­den im Luft­ver­kehr – und die Behaup­tun­gen des Piloten

Beruft sich der Geg­ner eines Anspruchs aus § 45 Abs. 1 LuftVG auf das Ein­grei­fen der Haf­tungs­be­schrän­kung aus § 45 Abs. 2 LuftVG, kann ihm nicht ver­wehrt wer­den, eine tat­säch­li­che Auf­klä­rung auch hin­sicht­lich sol­cher Punk­te zu ver­lan­gen, über die er kein zuver­läs­si­ges Wis­sen besitzt und auch nicht erlan­gen kann. Der Anspruchs­geg­ner ist

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Die Kündigungen der Flugbegleiterinnen bei Air Berlin - und  die fehlerhafte Massenentlassungsanzeige

Die Kün­di­gun­gen der Flug­be­glei­te­rin­nen bei Air Ber­lin – und die feh­ler­haf­te Massenentlassungsanzeige

Die Kün­di­gun­gen des Kabi­nen­per­so­nals der insol­ven­ten Flug­ge­sell­schaft Air Ber­lin vom 27. Janu­ar 2018 sind wegen feh­ler­haf­ter Mas­sen­ent­las­sungs­an­zei­ge gemäß § 17 Abs. 1, Abs. 3 KSchG iVm. § 134 BGB unwirk­sam. Die Arbeits­ver­hält­nis­se die­ser Arbeit­neh­mer sind jedoch nicht auf die Luft­fahrt­ge­sell­schaft Wal­ter mbh (LGW) über­ge­gan­gen. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Streitfall

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Kleinkind im Flugzeug als Passagier für 15 Euro oder Gepäckstück?

Klein­kind im Flug­zeug als Pas­sa­gier für 15 Euro oder Gepäckstück?

Bei Flug­ver­spä­tun­gen ent­fällt der Anspruch für Klein­kin­der auf Aus­gleichs­zah­lung nur, wenn sie kei­nen Flug­preis ent­rich­tet haben. Ein Preis von 15 Euro ist für den Anspruch aus­rei­chend, wenn er nicht deut­lich als Ver­wal­tungs­ge­bühr erkenn­bar ist. So hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines ein­ge­tra­ge­nen Rechts­dienst­leis­ters aus abgetretenem

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Die Kündigung eines indischen Flugbegleiters

Die Kün­di­gung eines indi­schen Flugbegleiters

Das von der indi­schen Nie­der­las­sung einer deut­schen Flug­ge­sell­schaft mit einem in dort wohn­haf­ten indi­schen Flug­be­glei­ter geschlos­se­ne Arbeits­ver­hält­nis unter­liegt indi­schem Ver­trags­sta­tut. In dem hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bestimm­te sich das anwend­ba­re mate­ri­el­le Recht noch nach Art. 27 ff. EGBGB in der bis 16.12.2009 gel­ten­den Fas­sun­gaF. Die Ver­ord­nung (EG) Nr. 593/​2008

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Flugzeugsitze

Durch hei­ßen Kaf­fee verbrüht

Ver­brüht man sich im Flug­zeug mit einem umge­kipp­ten Kaf­fee hat die Flug­li­nie Scha­dens­er­satz zu leis­ten. Dazu ist es nicht erfor­der­lich, dass sich ein flugspe­zi­fi­sches Risi­ko rea­li­siert hat. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on im Rah­men eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens ent­schie­den und einem Mäd­chen, das sich wäh­rend eines Flu­ges ver­brüht hat, Scha­dens­er­satz zugesprochen.

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Flugreise

Mit dem Flug­zeug auf Dienst­rei­se: Was Arbeit­neh­mer wis­sen sollten

Das Flug­zeug stellt eine effi­zi­en­te und kom­for­ta­ble Rei­se­mög­lich­keit dar, nicht nur im pri­va­ten Bereich. Auch Dienst­rei­sen­de nut­zen die­ses Ver­kehrs­mit­tel ger­ne, um wei­te Stre­cken inner­halb kür­zes­ter Zeit zu über­win­den und schnell von einem Ort zum ande­ren zu gelan­gen. Dabei gilt es aus arbeits­schutz­recht­li­cher Sicht eini­ge Din­ge zu beach­ten. Wann spricht man

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Der Vulkanausbruch auf Costa Rica

Der Vul­kan­aus­bruch auf Cos­ta Rica

Im Fal­le des Vul­kan­aus­bruchs am 13.03.2015 des Vul­kans Tur­ri­al­ba auf Cos­ta Rica sind die Rei­sen­den berech­tigt gewe­sen, die Rei­se wegen unvor­her­seh­ba­rer höhe­rer Gewalt zu kün­di­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Rei­se­ver­an­stal­te­rin zur Rück­zah­lung des Rei­se­prei­ses ver­pflich­tet. Der Klä­ger und sei­ne Frau buchten

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Der Systemausfall im Flughafenterminal - und die Flugverspätung

Der Sys­tem­aus­fall im Flug­ha­fen­ter­mi­nal – und die Flugverspätung

Bei einer ver­zö­ger­ten Abfer­ti­gung wegen eines mehr­stün­di­gen Sys­tem­aus­falls in einem Flug­ha­fen­ter­mi­nal besteht kein Aus­gleichs­an­spruch des Flug­gas­tes nach Art. 7 Abs. 1 Satz 1 Buchst. c der Flug­gast­rech­te­ver­ord­nung (Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004). In den bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fäl­len buch­ten die bei­den Rei­sen­den bei dem beklag­ten Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men Flü­ge von New York nach Lon­don mit

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Flugannullierung - wegen Streiks an den Passagierkontrollen

Flug­an­nul­lie­rung – wegen Streiks an den Passagierkontrollen

Den Pas­sa­gie­ren eines annul­lier­ten Flugs kann auch dann ein Anspruch auf Aus­gleichs­zah­lung zuste­hen, wenn die Pas­sa­gier­kon­trol­len am Start­flug­ha­fen bestreikt wur­den und des­halb nicht gewähr­leis­tet war, dass alle Pas­sa­gie­re den Flug errei­chen konn­ten. Dies ent­schied der Bun­des­ge­richts­hof jetzt im Fal­le eines Ehe­paa­res, die für den 9. Febru­ar 2015 einen Flug von

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Luftsicherheitskontrolle - und das Ende für Mozarella, Krabben- und Fischsalat

Luft­si­cher­heits­kon­trol­le – und das Ende für Moza­rel­la, Krab­ben- und Fischsalat

Die Legal­de­fi­ni­ti­on von Flüs­sig­kei­ten, Aero­so­len und Gelen („LAG“) in Nr. 4.0.04. der Ver­ord­nung (EU) Nr. 185/​2010 genügt den Anfor­de­run­gen des auch nach dem Uni­ons­recht zu beach­ten­den Bestimmt­heits­grund­sat­zes. Bei Nr. 4.0.04. des Anhangs zur Ver­ord­nung (EU) Nr. 185/​2010 der Kom­mis­si­on vom 04.03.2010 zur Fest­le­gung von detail­lier­ten Maß­nah­men für die Durch­füh­rung der

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Flugverspätung wegen eines wilden Streiks

Flug­ver­spä­tung wegen eines wil­den Streiks

Ein „wil­der Streik“ des Flug­per­so­nals, der auf die über­ra­schen­de Ankün­di­gung einer Umstruk­tu­rie­rung folgt, stellt kei­nen „außer­ge­wöhn­li­chen Umstand“ dar, der es der Flug­ge­sell­schaft erlaubt, sich von ihrer Ver­pflich­tung zur Leis­tung von Aus­gleichs­zah­lun­gen bei Annul­lie­rung oder gro­ßer Ver­spä­tung von Flü­gen zu befrei­en. Die Risi­ken, die sich aus den mit sol­chen Maß­nah­men einhergehenden

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Zwischenlandungen außerhalb der EU - und der Ausgleichsanspruch wegen Flugverspätung

Zwi­schen­lan­dun­gen außer­halb der EU – und der Aus­gleichs­an­spruch wegen Flugverspätung

Bei Flü­gen mit Anschluss­flü­gen in einen Dritt­staat mit Zwi­schen­lan­dung außer­halb der EU kann ein Aus­gleichs­an­spruch wegen Ver­spä­tung bestehen. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Frau ent­schie­den, die bei der Roy­al Air Maroc einen Flug von Ber­lin (Deutsch­land) nach Aga­dir (Marok­ko) mit Zwi­schen­lan­dung und

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Genehmigung der Flughafenentgelte

Geneh­mi­gung der Flughafenentgelte

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on Fra­gen zur Aus­le­gung der EU-Rich­t­­li­­nie 2009/​12/​EG vom 11. März 2009 über Flug­ha­fen­ent­gel­te – ins­be­son­de­re zur Reich­wei­te der Geneh­mi­gung der Flug­ha­fen­ent­gel­te durch die unab­hän­gi­ge Auf­sichts­be­hör­de – vor­ge­legt. Im Aus­gangs­ver­fah­ren hat­te das beklag­te Land Ber­lin – Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Umwelt –

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Keine kostenlose Flugstornierung

Kei­ne kos­ten­lo­se Flugstornierung

Die Stor­nie­rung von Flug­bu­chung kann wirk­sam aus­ge­schlos­sen wer­den. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall begehr­ten Kun­den von der beklag­ten Deut­sche Luft­han­sa AG die Erstat­tung des gezahl­ten Flug­prei­ses nach erklär­ter Kün­di­gung des Ver­trags. Sie buch­ten im Novem­ber 2014 für den 22./23. Mai 2015 Flü­ge von Ham­burg nach Frank­furt am Main

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