Das verspätete Urlaubsstorno

Das ver­spä­te­te Urlaubs­s­tor­no

Eine seit lan­gem geplan­te und gebuch­te Urlaubs­rei­se wegen Erkran­kung absa­gen zu müs­sen, ist ärger­lich genug. Mit einer Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung wähnt man sich zumin­dest sicher vor Stor­nie­rungs­kos­ten. Wer jedoch in Kennt­nis sei­ner Erkran­kung die Rei­se zu spät absagt und dadurch erhöh­te Stor­no­kos­ten ver­ur­sacht, kann dadurch sei­nen Anspruch gegen die Ver­si­che­rung ver­lie­ren. Das

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Der verpasste Anschlussflug

Der ver­pass­te Anschluss­flug

Einem Flug­gast steht nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs kei­ne pau­scha­lier­te Aus­gleichs­zah­lung nach der „Ver­ord­nung (EG) Nr. 261/​2004 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates über eine gemein­sa­me Rege­lung für Aus­­­gleichs- und Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen für Flug­gäs­te im Fall der Nicht­be­för­de­rung und bei Annul­lie­rung oder gro­ßer Ver­spä­tung von Flü­gen“ zu, wenn er wegen

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Fahrgastrechte bei Schiff und Bus

Fahr­gast­rech­te bei Schiff und Bus

Was der Deut­sche Bun­des­tag heu­te zur Umset­zung einer EU-Ver­­or­d­­nung über die Fahr­gast­rech­te der Bahn­kun­den beschlos­sen hat und was in ähn­li­cher Form auch bereits für Flug­rei­sen­de in der EU gilt, soll künf­tig auch Bus­rei­sen­den und Schiffs­rei­sen­den gewährt wer­den. Hier­zu hat das Euro­päi­sche Par­la­ment zwei Ver­ord­nun­gen ange­nom­men, in denen die Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen bei

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Reise trotz Nasenbeinbruch

Rei­se trotz Nasen­bein­bruch

Ein Nasen­bein­bruch ist nach Auf­fas­sung des Amts­ge­richts Mün­chen im Regel­fall kei­ne schwe­re Erkran­kung, die eine Stor­nie­rung einer Rei­se not­wen­dig macht, da eine ope­ra­ti­ve Behand­lung nor­ma­ler­wei­se nicht erfor­der­lich ist. Die Stor­nie­rung der Rei­se hat daher nicht schon bei Ein­tritt des Nasen­bein­bruchs zu erfol­gen, son­dern erst, wenn klar wird, dass aus beson­de­ren

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Bekannte Erkrankungen sind kein Reiserücktrittsgrund

Bekann­te Erkran­kun­gen sind kein Rei­se­rück­tritts­grund

Die sta­tio­nä­re Auf­nah­me in einem Kran­ken­haus zum Zwe­cke der Durch­füh­rung einer Dia­gno­se von vor­ge­tra­ge­nen Beschwer­den ist als sol­che kein Rei­se­rück­tritts­grund. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen fall buch­te der spä­te­re Klä­ger am 22. Janu­ar 2007 für sich und sei­ne Ehe­frau eine Urlaubs­rei­se nach Nor­we­gen zum Gesamt­rei­se­preis von 3230 Euro.

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Reisepreis-Minderung wegen Beinahe-Absturz

Rei­se­preis-Min­de­rung wegen Bei­na­he-Absturz

Der Bun­des­ge­richts­hof muss­te sich jetzt zur Bemes­sung der Min­de­rung des Rei­se­prei­ses wegen eines Bei­­na­he-Abstur­­zes auf dem Rück­flug von einer ansons­ten man­gel­frei durch­ge­führ­ten Rei­se äußern. Der Klä­ger in dem vom BGH ent­schie­de­nen Fall hat von dem beklag­ten Rei­se­ver­an­stal­ter u. a. die Rück­zah­lung des Rei­se­prei­ses für eine Flug­rei­se in die Tür­kei ver­langt.

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Stinkende Flieger

Stin­ken­de Flie­ger

Ein Flug­rei­sen­der, der wegen unzu­mut­ba­ren Kör­per­ge­ruchs von Bord des Flugs­zeugs ver­wie­sen, hat nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Düs­sel­dorf einen Anspruch auf Ersatz sei­nes Ver­spä­tungs­scha­dens. Die Logik des Gerichts:

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Pauschalreise und Werbeveranstaltung

Pau­schal­rei­se und Wer­be­ver­an­stal­tung

In einem Wett­be­werbs­rechts­streit hat das Land­ge­richt Bie­le­feld in ers­ter Instanz einem Rei­­se- unter­neh­mer unter­sagt, mit dem in einem Pau­schal­rei­se­an­ge­bot ent­hal­te­nen Besuch eines Tep­pich­knüpf­zen­trums zu wer­ben, wenn ein Hin­weis dar­auf fehlt, dass in dem Tep­pich­knüpf­zen­trum eine Ver­kaufs­ver­an­stal­tung durch­ge­führt wer­den soll. Die­se Ent­schei­dung ist jetzt rechts­kräf­tig gewor­den. Der Rei­se­ver­an­stal­ter hat­te zunächst Beru­fung

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Kemptener Reisemängeltabelle

Kemp­te­ner Rei­se­män­gel­ta­bel­le

Prof. Dr. Füh­rich vom CCR Com­pe­tenz Cen­trum Rei­se­recht an der Fach­hoch­schu­le Kemp­ten hat die aktu­el­le Fas­sung der Kemp­te­ner Rei­se­män­gel­ta­bel­le (pdf) online gestellt. Ein nütz­li­ches Tool, um einen ange­mess­se­nen Min­de­rungs­be­trag bei Rei­se­män­geln bestim­men zu kön­nen.

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Anzahlungen bei Pauschalreisen

Anzah­lun­gen bei Pau­schal­rei­sen

Ein Rei­se­ver­an­stal­ter kann nach einem Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Köln in sei­nen All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen bestim­men, dass mit Erhalt der schrift­li­chen Rei­se­be­stä­ti­gung und der Aus­hän­di­gung des Siche­rungs­schei­nes 20 % des Rei­se­prei­ses als Anzah­lung fäl­lig wer­den.

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